Das gute alte Tagebuch ist nicht mehr. Genau genommen war es gegenüber den heutigen digitalen Möglichkeiten keineswegs gut und es besaß zuletzt ein sehr angestaubtes Image. Der Blog hat das Tagebuch längst ersetzt und nicht nur das. Der Blog ist ein interaktives Werkzeug, das kommunikativ sein kann, oder eben einfach das Mittel, um private Gedanken niederzuschreiben und für sich selbst festzuhalten. Doch in der Realität ist Bloggen längst ein fester Bestandteil der Medienwelt geworden. Blogger sind Meinungsmacher und Trendsetter.

Doch ganz so einfach ist es nicht, ein Trendsetter oder Meinungsbildner zu werden. Die Anzahl der veröffentlichten Blogs allein in Deutschland geht in die Millionen, und wie das nun einmal so ist, sich in der großen Masse bemerkbar zu machen, ist schwer. Doch wie sich Reichweiten erhöhen lassen ist das eine, das andere ist die Attraktivität des Blogs.

Den Blog einrichten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich einen Blog quasi einrichten zu lassen, wobei sich die Frage stellt, ob es nicht sinnvoll ist, gleich eine eigene Homepage erstellen zu wollen. Sicherlich werden nun einige Leser denken, dass dies ja noch komplizierter und Zeitaufwendiger ist als ein Blog. Komplizierter ist es mit dem richtigen Partner wie beispielsweise WIX.com keineswegs. Zeitaufwendiger vielleicht, dafür wird für den Homepage-Inhaber wie für den Leser wesentlich höherer Mehrwert generiert.

Eine Homepage mit mehreren Seiten erlaubt einfach mehr Informationen und ebenso Interaktivität. Dies gilt für Privatpersonen wie auch Unternehmen. Übrigens sind in Deutschland rund 86 % der Haushalte regelmäßig online, aber erst etwa 70 % der Unternehmen besitzen einen eigenen Webauftritt.

Okay, alles gut und schön! Die grundlegenden Informationen über das Blogging und die Einrichtung einer eigenen Homepage sind damit geklärt. Doch wie macht man das? Genau hier kommen Anbieter wie beispielsweise Wix.com ins Spiel. Bei WIX.com lässt sich die eigene Homepage sogar kostenlos erstellen und das sieht sogar sehr professionell aus.

Heute braucht niemand mehr ein Designer mit Studienabschluss oder ein IT-Profi zu sein, um eine Homepage erstellen zu können, denn bei WIX stehen unzählige Design-Vorlagen zur Verfügung und um die technische Seite kümmert sich WIX natürlich auch. Dazu gehören auch neueste Entwicklungen im Markt wie die Anwendung von Apps und natürlich eine Webseite, die auf jedem Endgerät wirklich gut aussieht, ob nun auf dem internetfähigen 50-Zoll-Fernseher oder dem 4-Zoll-Smartphone.

Die Homepage erstellen und den Blog darin zu integrieren, bietet dem Leser ein besseres Gefühl, ein Gefühl der Vertrautheit, etwa so, wie wenn ein Haus betreten wird, das die Neugierde weckt, was sich in all den Zimmern verbirgt. Letztlich geht es auch um den statistisch wichtigen Begriff der Verweildauer auf der Seite, der wiederum in den Algorithmen der Suchmaschinen bezüglich des Rankings eine Rolle spielt. Vereinfacht ausgedrückt, in einem Haus (Homepage) mit mehreren schön gestalteten und interessanten Zimmern bleiben die Gäste einfach länger.

Die erstellten Homepages von Wix.com wirken zudem sehr professionell und sind einfach zu erstellen. Weder Programmierkenntnisse noch Kenntnisse im Webdesign sind notwendig, man muss lediglich eine Designvorlage auswählen und alles individuell nach den eigenen Wünschen und Bedürfnisse angepasst werden, das war es dann auch schon! Mediendateien wie Bilder und Videos können natürlich ebenfalls kinderleicht hinzugefügt werden, fertig ist die eigene Homepage! Ach übrigens wer WIX nicht kennt, WIX gilt bereits seit 2006 als einer der größten Anbieter in der Branche und agiert seither international und erfreut sich einer immer größer werdenden Community.

Die Inhalte des Blogs

Wie eingangs schon erwähnt, wurde zumindest in der Anfangszeit der Blog als der digitale Ersatz zum Tagebuch propagiert. Nun, das mag allenthalben durchaus noch zutreffen, ob jedoch mit den täglich niedergeschriebenen Alltagsvorgängen interessierte Leser gewonnen werden, ist anzuzweifeln. Es sei denn, der berufliche und private Alltag ist für die breite Masse entsprechend spannend. Geheimdienstagenten etwa wären sicherlich gute Blogger, wenn ihre Tätigkeit eben nicht geheim wäre.

Das glücklicherweise offene Geheimnis sind Nischen. Wer als Blogger versucht, jedes Thema abzudecken, wird scheitern, weil dafür die großen Nachrichtenkanäle im Internet die besseren Werkzeuge besitzen. Ein Blogger kann die eine oder die andere Nachricht kommentieren und wenn sie dazu noch in sein eigentliches Thema passt, umso besser. Eine zu breite Streuung der Inhalte besitzt mindestens zwei große Nachteile für den Blogger. Einmal die Konkurrenz anderer Webseiten mit dem gleichen populären Thema und zum Zweiten die aufwendige Informationsbeschaffung, die sich jedes Mal unterscheidet.

Wer sich jedoch auf eine Nische beschränkt, kann auch die Informationen zielgerichtet finden, sammeln und darauf zurückgreifen, wenn es an das Schreiben von Inhalten geht.

Übrigens gibt es keine Nische, die nicht eine beträchtliche Anzahl an interessierten Lesern generieren kann. Zu speziell sollte es natürlich auch nicht sein. Allein etwa das Thema Gesundheit birgt so viele einzelne Facetten, das sich da viele Nischen finden lassen, die auch viele Leser interessieren. Dabei sollte aber immer bedacht werden, das populäre Themen zwar viele Nischen besitzen, diese aber gerne gesucht, gefunden und besetzt werden.

Die richtige Nische finden

Eine Nische in weniger populären Themen bietet mehr Chancen. Beispielsweise die griechische Mythologie mit ihren Götterwelten. Ein Thema mit hohem Bekanntheitsgrad, einer großen Zielgruppe in verschiedenen Altersschichten und vielen Nischen sowie einem nicht zu unterschätzenden Effekt. Es ist ein Thema, das sich hervorragend eignet, um darin Werbung einzubinden, etwa Reiseangebote, Spiele oder Bücher. Warum sollte sich das Bloggen denn nicht bezahlt machen? Das ist natürlich nur ein Vorschlag. Die Suche nach der Nische sollte sich auch in der Form gestalten, dass dem Blogger das Thema selbst Spaß macht. Wer über Themen schreiben muss, die ihr oder ihm überhaupt nicht liegen, wird schnell die Motivation verlieren. Selbst professionelle Autoren und Texter sind davon nicht befreit.

Motivation ist das richtige Stichwort. Ein Blog lebt davon, dass er ständig aktualisiert wird. Das kann täglich, aber auch wöchentlich erfolgen, nur zu groß sollten die Abstände nicht werden. Darum ist es wichtig, sich als Blogger gut vorzubereiten und immer bereit zu sein, Informationen aufzunehmen, um diese später in den neuesten Artikel einzuarbeiten. Ein guter Blogger ist Redakteur, Informant und Reporter in einem.

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Über den Autor

Hallo, mein Name ist Christian. Ich bin Blogger und Technik Junkie. Hier auf meinem Blog schreibe ich so oft ich kann Rund um das Thema "Bloggen" und alles, was dazugehört! Außerdem bin ich begeisterter Android Fan und teste gerne Produkte aus den Bereichen Multimedia und Co.

5 Kommentare

  1. Hallo,
    danke für diese Vorstellung. Ich selbst habe vor einiger Zeit auch mit dem Bloggen angefangen. Leider sind meine Erfahrungen mit wix nicht besonders gut. Ich finde, dass die Menüführung viel zu kompliziert sind. Das geht mit wordpress viel einfacher und logischer. Bei Wix klickt man sich mit Kleinigkeiten und dem Einrichten fast tot.

    Grüße
    Thomas

  2. Hallo, ich benutze ebenfalls WordPress und bin damit sehr zufrieden. Allerdings blogge ich noch nicht so lange und haben auch keinen Vergleich zu anderen Tools. Als privater Hobby Blogger finde ich es auch schwierig aller paar Tage oder gar noch öfters einen Betrag zu bringen. Schließlich möchte man ja ja nicht nur etwas schreiben, damit etwas veröffentlicht ist. Schlechte Inhalte gibt es doch im Netz schon genug ! Ich möchte lieber seltener neue Artikel veröffentlichen und dafür mehr auf die Qualität achten.

    • Das sehe ich ähnlich. Meiner Ansicht nach sind qualitativ hochwertige Beiträge mit richtigem Mehrwert lesenswerter – auch für Google 🙂

  3. Bloggen war noch nie so einfach wie weiter! Selbst wer das erste Mal mit WordPress arbeitet, muss einfach ein Tutorial in Youtube suchen und schon weiß er genug um einen schönen Blog einzurichten. Dank Facebook und Co. erreicht man in kurzer Zeit so unfassbar viele Leute.

  4. Vielen Dank für den lesenswerten Artikel.

    Ich selbst benütze WordPress.org, man hat durch die Plugins sehr viele Möglichkeiten, muss aber am Anfang doch viele englische Texte durchgehen.

    Früher habe ich mit einem Baukasten-System meine Homepage gestaltet. Man kann ohne größere Kenntnisse schnell seine Gedanken und Bilder ins Netz bringen, ist aber nicht so frei, wie bei einem CMS, das auch die Möglichkeit der Dofollow-Links bietet.

    Die Nische muss aber immer noch selbst finden.

Antworten

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