6 Tipps, mit denen Sie ihr Projektmanagement optimieren können

Für viele Unternehmen ist es wichtig, im Projektmanagement zu optimieren, um produktiver zu arbeiten. Doch was bedeutet eigentlich Produktivität? Im Grunde ist dies nur ein Begriff bzw. eine Theorie. Im Alltag geht es jedoch um echte Ergebnisse, die dem Unternehmen nutzen.

1. Vorausplanen

Unternehmer sind meistens Macher, die sofort starten und loslegen möchten. Sobald sie eine Aufgabe sehen, machen sie sich an die Arbeit. Dabei vergessen viele, dass eine gute Planung das A und O von erfolgreichen Projekten ist. Denn bevor die Arbeit startet, sollte in Betracht gezogen werden, was der Umfang der Arbeit ist. Wie können mögliche Hindernisse auf dem Weg gleich zu Beginn angegangen werden?

Um diese Frage zu beantworten, muss man sich Zeit nehmen und mit Stift und Papier aufzeichnen, was letztlich konkret getan werden muss. Auf diese Weise entstehen nicht nur bessere Antworten auf Probleme, sondern auch neue Fragen, die wiederum zu neuen Erkenntnissen führen können. Eine gute Planungssoftware kann dabei sehr behilflich sein (wie hier beschrieben).

2. Ideen festhalten

Im Projektalltag tauchen immer wieder neue Ideen auf, die unvorgesehen sind. Entweder müssen neue Aufgaben erfüllt werden oder aber es tauchen Ideen auf, die den Prozess vereinfachen können. All diese Aspekte und Konzepte sollten wenn möglich zu Papier gebracht werden. Denn auch wenn diese Ideen letztlich nicht eingesetzt werden, können Sie wichtig sein, um neue Ansätze zu schaffen.

3. Die 80/20-Regel

Das Pareto-Prinzip verdeutlicht, dass nicht jede Idee gleichwertig ist. Manche Aufgaben können weitaus wertvoller sein als andere. Deshalb sollte man sich auf diese spezialisieren. Das Pareto-Prinzip oder die 80/20-Regel besagt, dass 80 % der Dinge mithilfe von 20 % der Arbeit erledigt werden können. Das bedeutet, dass 80 % der Tätigkeiten in einem Projekt bzw. in einem Unternehmen oftmals sehr ineffektiv sind und gar nicht erst gemacht werden sollten.

4. Schaffen Sie ein gutes Arbeitsklima

Ein Projekt kann immer nur so gut sein wie seine Mitarbeiter. Und diese sind keine Maschinen, sondern Menschen, die abhängig von einem guten Miteinander sind. Deshalb ist es wichtig, dass Unternehmer und Projektleiter ein angenehmes Arbeitsklima schaffen, in dem sich die Mitarbeiter wohl fühlen können.

Das bedeutet letztlich auch, dass man ehrlich miteinander kommuniziert. Alle Probleme müssen schlicht und einfach auf den Tisch kommen, um die Vielfalt an Meinungen zu respektieren. Unterschiedliche Ansichten sollten deshalb niemals unterdrückt werden, sondern immer auch akzeptiert werden. Das bedeutet natürlich nicht, dass diese Meinungen auch umgesetzt werden müssen. Jeder auch noch so kleine Konflikt verschlechtert das Arbeitsklima. Deshalb ist es ausschlaggebend, Konflikte angemessen zu lösen.

5. Das Team begeistern

Zur guten Arbeitsatmosphäre gehört auch, dass das Team an die Aufgaben und Ziele glaubt, die vorgegeben werden. Denn nur wer motiviert ist und das Ziel erreichen möchte, arbeitet auch effektiv. An dieser Stelle erhalten die Projektleiter eine besondere Verantwortung. Denn ihre Aufgabe ist es, Ziele klar und deutlich zu kommunizieren und zu erklären, warum diese für das Unternehmen wichtig sind. Nur wenn Mitarbeiter diese Ziele nachvollziehen können, steigen sie mit ins Boot und entwickeln Begeisterung.

6. Leistungen anerkennen

Doch auch eine noch so klare Kommunikation der Ziele reicht nicht, wenn Mitarbeiter nicht für ihre Leistungen anerkannt werden. Menschen arbeiten nicht nur aus finanziellem Interesse, sondern auch, weil sie in ihrem Job Anerkennung finden möchten. Projektleiter können diese Anerkennung in Form von Bestätigungen und Lob geben. So bleibt die Motivation langfristig erhalten.

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