Der Weg bis zum Eigenheim ist meist lang und nicht selten auch steinig. Besonders, wenn Sie sich für den Bau eines neuen Hauses entscheiden, müssen viele Faktoren bedacht und abgesprochen werden.

Um Ihnen erste Schritte zu erleichtern, erhalten Sie an dieser Stelle einige Tipps, wie Sie beim Planen vorgehen können.

Tipp 1: Sich über eigene Vorstellungen klar werden

Einfacher gesagt als getan – die Beschäftigung mit Wünschen, was das Eigenheim betrifft, ist nicht immer leicht. Oft verfolgen Menschen ein bestimmtes Ziel, können den Rahmen im Kontext allerdings nicht erfassen, sodass kein einheitliches Gesamtkonzept entstehen kann.

Daher wird das Hinzuziehen eines Architekten auch beim Nachdenken über das zukünftige Eigenheim bereits empfohlen. Zudem gibt es Hausbau-Software, die einen virtuellen Blick auf Pläne entwickeln kann. Gemeinsam mit Veranschaulichungen und auf Anraten des Architekten werden Sie sicherlich zu einem Konsens kommen, sodass der Plan für den Bau steht.

Tipp 2: Wenn der grobe Umriss steht…

Bis das Fundament eines Hauses steht, vergehen oftmals nicht viele Wochen. Bereits zu diesem Zeitpunkt können Sie einen erweiterten Blick vornehmen, das heißt, dass Sie einen weiteren Schritt zum Eigenheim erfolgreich gegangen sind und sich immer mehr Ihr eigenes Zuhause vorstellen können.

Neben des Fundaments sollten Sie sich unbedingt auch Gedanken über die Art der (Haus)Türen und Fenster machen. Sie können einfach günstige Fenster auf Maß online konfigurieren. Dabei entscheiden Sie nicht nur über die Form und Größe, sondern auch über das das Material.
Unterschiedliche Materialien haben unterschiedliche Vor- und Nachteile, deswegen sollten Sie sich am besten beraten lassen.

Aus finanzieller Perspektive nutzen Sie zum Beispiel diesen Preisrechner, mit dem Sie die Holz-Alu-Fenster Preise berechnen. Durch die Möglichkeit der genauen Anpassung erhalten Sie einen direkten Preis pro Fenster, sodass Sie Kosten gut im Blick halten.

Tipp 3: Über den Grundriss hinaus

Nach dem Richtfest und dem Bau eines Daches ist das Planen noch nicht beendet. Es geht an innere Details, die unbedingt beachtet werden müssen.

Da Sie im besten Fall am Grundriss mitgewirkt haben, ist die Raumaufteilung bereits abgeschlossen. Hierzu können Sie sich nun passend Gedanken über Bodenbeläge und die Wandgestaltung machen.

Durch neue Techniken sind besonders Laminate und Parkette hoch angefragt. Diese besitzen eine lange Lebensdauer, sind in der Regel robust und können daher lange Zeit für ein gemütliches Ambiente sorgen.

Falls Sie sich in Ihrem Haus für eine Fußbodenheizung entschieden haben, müssen Sie natürlich darauf achten, dass der ausgewählte Boden für Fußbodenheizungen geeignet ist.

Klassischerweise werden Küchen und Bäder oftmals mit Fliesen versehen, da diese leicht zu reinigen sind und zum Standard gehören. Dadurch, dass viele Böden mittlerweile Wasser abweisend sind, können Sie der Tradition jedoch entfliehen. Es gilt: Was Ihnen gefällt, soll ermöglicht werden.

Auch die Wandgestaltung wird schnell zum Thema. Wenn Sie bereits wissen, wie das Mobiliar eines Raumes aussehen wird, kann die Aufmachung der Wände schnell und gut geplant werden. Wenn die Einrichtung jedoch noch nicht feststeht, können Sie auf Trendfarben oder schlichte Farben setzen und Ihre Möbel daraufhin anpassen.

Zum Planen gehört viel Disziplin, die durchaus viel Zeit in Anspruch nimmt. Am wichtigsten ist jedoch, dass Sie sich am Ende wohlfühlen.

Bildquelle: annca / Pixabay